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The New Raw

BIRKENSTOCK INTERVIEWS:

THE NEW RAW

BIRKENSTOCK INTERVIEWS:

THE NEW RAW

Zusammenarbeit von BIRKENSTOCK und The New Raw

Zusammenarbeit von BIRKENSTOCK und The New Raw

Für unsere vegane Kollektion haben wir die zu 100 % veganen Möbel von The New Raw in das Kampagnenshooting integriert. Mit ähnlichen Grundwerten wie Langlebigkeit und Innovation im Fokus haben die Designer das Interesse von BIRKENSTOCK geweckt und sind die ersten Gäste unserer Reihe BIRKENSTOCK Interviews.

Für unsere vegane Kollektion haben wir die zu 100 % veganen Möbel von The New Raw in das Kampagnenshooting integriert. Mit ähnlichen Grundwerten wie Langlebigkeit und Innovation im Fokus haben die Designer das Interesse von BIRKENSTOCK geweckt und sind die ersten Gäste unserer Reihe BIRKENSTOCK Interviews.

The New Raw = ein neuer Rohstoff? The New Raw = ein neuer Rohstoff?

Inspiriert durch die Mentalität und das Konsumverhalten ihrer Großeltern haben die beiden Architekten Foteini Setaki und Panos Sakkas 2015 ihr Research & Design Studio The New Raw in Rotterdam gegründet. Wie der Firmenname schon verrät, dreht sich ihr Konzept um einen neuen (alten) Rohstoff: Plastik – aus Städten und aus dem Meer. Die Abfälle werden als neue Ressourcen genutzt, um eine positive Verwendung für das bestehende Problem der Plastikabfälle aufzuzeigen. Aus den Abfällen produzieren sie Möbel für öffentliche Plätze und Parks in Zusammenarbeit mit Städten aus ganz Europa.

Alle Abläufe von The New Raw befassen sich mit dem Aspekt der Kreislaufwirtschaft, dem Circular Design: Die Produktionsprozesse sind regenerativ und folgen dem Zero-Waste-Ansatz, sodass nur recyceltes Plastik verwendet wird, kein zusätzlicher Müll entsteht und auch das Produkt wiederverwertet werden kann. Mit der neusten Technik wird der „neue Rohstoff“ anhand eines 3D-Druckers so zu Möbeln, die den öffentlichen Raum schmücken und die Stadtbewohner auf die Bedeutung von bewusstem Konsum hinweisen.

Foteini Setaki und Panos Sakkas: „Der Funke, The New Raw zu gründen, kam durch die Erkenntnis, dass wir viele Ressourcen verbrauchen. Wir sind beide Griechen und lieben es, an abgelegenen Stränden und versteckten Orten Urlaub zu machen. An diesen Orten Plastikmüll zu finden, war wirklich frustrierend. Uns ist dadurch bewusst geworden, dass Plastikmüll hauptsächlich durch Designfehler verursacht wird. Da wir beide Architekten sind, wollten wir einen besseren Weg aufzeigen, wie man mit diesem Material umgehen kann, und gleichzeitig wollten wir ein existentes Problem in einen positiven Produktionsprozess umwandeln.“

Inspiriert durch die Mentalität und das Konsumverhalten ihrer Großeltern haben die beiden Architekten Foteini Setaki und Panos Sakkas 2015 ihr Research & Design Studio The New Raw in Rotterdam gegründet. Wie der Firmenname schon verrät, dreht sich ihr Konzept um einen neuen (alten) Rohstoff: Plastik – aus Städten und aus dem Meer. Die Abfälle werden als neue Ressourcen genutzt, um eine positive Verwendung für das bestehende Problem der Plastikabfälle aufzuzeigen. Aus den Abfällen produzieren sie Möbel für öffentliche Plätze und Parks in Zusammenarbeit mit Städten aus ganz Europa.

Alle Abläufe von The New Raw befassen sich mit dem Aspekt der Kreislaufwirtschaft, dem Circular Design: Die Produktionsprozesse sind regenerativ und folgen dem Zero-Waste-Ansatz, sodass nur recyceltes Plastik verwendet wird, kein zusätzlicher Müll entsteht und auch das Produkt wiederverwertet werden kann. Mit der neusten Technik wird der „neue Rohstoff“ anhand eines 3D-Druckers so zu Möbeln, die den öffentlichen Raum schmücken und die Stadtbewohner auf die Bedeutung von bewusstem Konsum hinweisen.

Foteini Setaki und Panos Sakkas: „Der Funke, The New Raw zu gründen, kam durch die Erkenntnis, dass wir viele Ressourcen verbrauchen. Wir sind beide Griechen und lieben es, an abgelegenen Stränden und versteckten Orten Urlaub zu machen. An diesen Orten Plastikmüll zu finden, war wirklich frustrierend. Uns ist dadurch bewusst geworden, dass Plastikmüll hauptsächlich durch Designfehler verursacht wird. Da wir beide Architekten sind, wollten wir einen besseren Weg aufzeigen, wie man mit diesem Material umgehen kann, und gleichzeitig wollten wir ein existentes Problem in einen positiven Produktionsprozess umwandeln.“

Foteini Setaki and Panos Sakkas
Die Pots Plus: Langlebigkeit im Vordergrund Die Pots Plus: Langlebigkeit im Vordergrund

Die Outdoor-Sitzmöbel Pots Plus schmücken mit ihrem auffälligen Design europaweit öffentliche Plätze und sollen gleichzeitig das Bewusstsein der Menschen bezüglich relevanter Umweltthemen erreichen. Denn durch die Materialität beheben die Produkte ein existentes Problem in genau diesem Bereich. Doch Foteini Setaki und Panos Sakkas sehen bei der Konzeption ihrer Produkte einen weiteren Aspekt als ebenso wichtig an wie die Verwendung der entsprechenden Rohstoffe: die Langlebigkeit. Foteini Setaki und Panos Sakkas: „Nicht nur das verwendete Material, sondern auch die Eigenschaften des Produktes selbst stehen für uns im Fokus. Der Konsum von langlebigen Produkten ist der erste Schritt in die richtige Richtung zu einem bewussten Lifestyle.“

Die Designer sehen Wohlbefinden als holistisches Konzept an und wollen mit den Pots Plus nicht nur der Umwelt langfristig etwas Gutes tun, sondern auch den Nutzern ein positives und konkretes Erlebnis in urbanen Lokalitäten bieten. Dazu sind sie in einer besonderen ergonomischen Form entworfen und verfügen über freundliche Add-ons wie Halterungen für Pflanzen oder einen integrierten Hundenapf.

Foteini Setaki und Panos Sakkas: „Wenn man innovative Techniken verwendet, entdeckt man auch neue Formen und Möglichkeiten bei der Herstellung von Elementen. Statt der Standard-Möbelformen wollten wir den Leuten anbieten, neue Haltungen und Positionen im Kontext einer kleinen City Break kennen zu lernen. Das ergonomische und organische Design kreiert natürlich auch eine freundliche Stimmung. Die mehrschichtige Optik soll die Leute zusätzlich dazu bringen, sich mit der Materialität und dem Produktionsprozess auseinanderzusetzen.“

Die Outdoor-Sitzmöbel Pots Plus schmücken mit ihrem auffälligen Design europaweit öffentliche Plätze und sollen gleichzeitig das Bewusstsein der Menschen bezüglich relevanter Umweltthemen erreichen. Denn durch die Materialität beheben die Produkte ein existentes Problem in genau diesem Bereich. Doch Foteini Setaki und Panos Sakkas sehen bei der Konzeption ihrer Produkte einen weiteren Aspekt als ebenso wichtig an wie die Verwendung der entsprechenden Rohstoffe: die Langlebigkeit. Foteini Setaki und Panos Sakkas: „Nicht nur das verwendete Material, sondern auch die Eigenschaften des Produktes selbst stehen für uns im Fokus. Der Konsum von langlebigen Produkten ist der erste Schritt in die richtige Richtung zu einem bewussten Lifestyle.“

Die Designer sehen Wohlbefinden als holistisches Konzept an und wollen mit den Pots Plus nicht nur der Umwelt langfristig etwas Gutes tun, sondern auch den Nutzern ein positives und konkretes Erlebnis in urbanen Lokalitäten bieten. Dazu sind sie in einer besonderen ergonomischen Form entworfen und verfügen über freundliche Add-ons wie Halterungen für Pflanzen oder einen integrierten Hundenapf.

Foteini Setaki und Panos Sakkas: „Wenn man innovative Techniken verwendet, entdeckt man auch neue Formen und Möglichkeiten bei der Herstellung von Elementen. Statt der Standard-Möbelformen wollten wir den Leuten anbieten, neue Haltungen und Positionen im Kontext einer kleinen City Break kennen zu lernen. Das ergonomische und organische Design kreiert natürlich auch eine freundliche Stimmung. Die mehrschichtige Optik soll die Leute zusätzlich dazu bringen, sich mit der Materialität und dem Produktionsprozess auseinanderzusetzen.“

The Pots Plus
The Pots Plus

Was sagen Panos und Foteini zu dem Statement:
Form folgt Funktion?

Was sagen Panos und Foteini zu dem Statement:
Form folgt Funktion?

Panos Sakkas und Foteini Setaki: „Schönheit ist ein Vehikel für Funktionalität. Vor allem, wenn man seinem Produkt ein Storytelling hinzufügen möchte, wirkt sich dies auf das Design aus. Es sollte dann pluralistischer sein, von Minimalismus wird dann tatsächlich abgesehen. Die Funktionalität ist uns per se natürlich wichtiger, aber um diese zu verbreiten, muss man ästhetisch ansprechende Designs kreieren. Wir stellen Produkte her, die lange halten – wir konstruieren sie so, dass sie viele Jahre lang bei gutem und schlechtem Wetter stabil und auch schön sind. So werden die Farben zum Beispiel nicht durch Sonneneinstrahlung beschädigt.“

Panos Sakkas und Foteini Setaki: „Schönheit ist ein Vehikel für Funktionalität. Vor allem, wenn man seinem Produkt ein Storytelling hinzufügen möchte, wirkt sich dies auf das Design aus. Es sollte dann pluralistischer sein, von Minimalismus wird dann tatsächlich abgesehen. Die Funktionalität ist uns per se natürlich wichtiger, aber um diese zu verbreiten, muss man ästhetisch ansprechende Designs kreieren. Wir stellen Produkte her, die lange halten – wir konstruieren sie so, dass sie viele Jahre lang bei gutem und schlechtem Wetter stabil und auch schön sind. So werden die Farben zum Beispiel nicht durch Sonneneinstrahlung beschädigt.“

Von Circular Design zu Circular Living Von Circular Design zu Circular Living

Ein bewusster Lifestyle und bedachtes Konsumverhalten stehen im Zentrum von The New Raw und liegen Panos und Foteini offensichtilich auch privat am Herzen. Doch was genau ist den beiden Architekten noch wichtig, um Circular Living in ihren Alltag zu integrieren? Foteini Setaki und Panos Sakkas: „Wir haben einen ganzheitlichen Ansatz, wenn es um einen bewussten Lebensstil geht. Menschen sollen auf Produkte zurückgreifen, die mit Liebe gemacht, langlebig und qualitativ hochwertig sind. Generell sollte jede Kaufentscheidung bedacht getroffen werden.“

Natürlich beeinflusst dies alle Bereiche des Konsums. Sie selbst gehen gerne auf den Wochenmarkt oder zu lokalen Bauern und nehmen dafür auch ihre eigenen wiederverwendbaren Einkaufstaschen mit.

Foteini Setaki und Panos Sakkas: „Auch bei Kleidung achten wir auf die Qualität, denn wir wünschen uns Produkte, die für einige Jahre unsere Begleiter sind.“ Dementsprechend sind Vintage-Shopping und Secondhandmode auch eine gute Alternative für die beiden Designer. Foteini Setaki greift seit den letzten Jahren außerdem nur noch auf naturkosmetische Produkte zurück, um die Umwelt, aber auch ihre eigene Haut zu schützen. Was die Fortbewegung im Alltag angeht, versuchen die beiden, immer auf das Fahrrad zurückzugreifen. Mit ihrer aktuellen Homebase in Holland ist dies auch sehr gut umzusetzen.


Ein bewusster Lifestyle und bedachtes Konsumverhalten stehen im Zentrum von The New Raw und liegen Panos und Foteini offensichtilich auch privat am Herzen. Doch was genau ist den beiden Architekten noch wichtig, um Circular Living in ihren Alltag zu integrieren? Foteini Setaki und Panos Sakkas: „Wir haben einen ganzheitlichen Ansatz, wenn es um einen bewussten Lebensstil geht. Menschen sollen auf Produkte zurückgreifen, die mit Liebe gemacht, langlebig und qualitativ hochwertig sind. Generell sollte jede Kaufentscheidung bedacht getroffen werden.“

Natürlich beeinflusst dies alle Bereiche des Konsums. Sie selbst gehen gerne auf den Wochenmarkt oder zu lokalen Bauern und nehmen dafür auch ihre eigenen wiederverwendbaren Einkaufstaschen mit.

Foteini Setaki und Panos Sakkas: „Auch bei Kleidung achten wir auf die Qualität, denn wir wünschen uns Produkte, die für einige Jahre unsere Begleiter sind.“ Dementsprechend sind Vintage-Shopping und Secondhandmode auch eine gute Alternative für die beiden Designer. Foteini Setaki greift seit den letzten Jahren außerdem nur noch auf naturkosmetische Produkte zurück, um die Umwelt, aber auch ihre eigene Haut zu schützen. Was die Fortbewegung im Alltag angeht, versuchen die beiden, immer auf das Fahrrad zurückzugreifen. Mit ihrer aktuellen Homebase in Holland ist dies auch sehr gut umzusetzen.


The Pots Plus
Gesellschaftliche Aufklärung als Hauptmotivation Gesellschaftliche Aufklärung als Hauptmotivation

Der Hauptansporn von Panos und Foteini war und ist, ein Bewusstsein bezüglich des Konsums zu kreieren. Foteini Setaki und Panos Sakkas: „Gesellschaftliche Aufklärung war die primäre Motivation für uns. Wir wollten vermitteln, dass vorhandene Rohstoffe besser genutzt werden können. Als wir 2015 anfingen, wurde das Problem des Plastikmülls bereits diskutiert, aber es gab seinerzeit wenige Lösungsansätze. Wir waren daher der Meinung, dass wir die Menschen über das Problem aufklären müssen, indem wir bessere Möglichkeiten aufweisen, wie das Material verwertet werden kann.“

Um genau diesen Ansatz zu verfolgen, sind ihre Produkte immer Teil eines sozialen Projektes, wozu sie mit Städten, Kommunen oder anderen öffentlichen Institutionen zusammenarbeiten. Zusammen mit Coca-Cola haben sie das Zero Waste Lab in ihrem Heimatland in Thessaloniki eröffnet. Hier waren die Bürger eingeladen, ihren eigenen Plastikmüll mitzubringen und etwas über die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft zu lernen. Natürlich bekamen sie auch die Möglichkeit, die neuen Möbel der Stadt aktiv mitzudesignen.

Foteini Setaki und Panos Sakkas: „Uns fiel auf, dass alle Besucher davon begeistert waren, den Produktionsprozess transparent zu erleben. Denn jeder redet über Recycling, aber in der Öffentlichkeit wissen wir oft nicht, was passiert, wenn wir den Plastikmüll in der Tonne entsorgen. Wir konnten sehen, dass die gleichen Leute immer wieder kamen und ihre Familien und Freunde mitbrachten, um ihnen zu zeigen, was wir im Labor machen. Es war herzerwärmend, da einige Schulkinder nach dem Schulbesuch am Wochenende zurückkamen, um es ihren Eltern zu zeigen. Es war so schön zu sehen, wie inspiriert die Leute waren, da sie uns so viele tolle Ideen für zukünftige Projekte gegeben haben.“ Ganz im Sinne eines geschlossenen Kreislaufs haben die Besucher des Labs die beiden Architekten mit ihren Ideen auch für ihre zukünftigen Projekte inspiriert.

Der Hauptansporn von Panos und Foteini war und ist, ein Bewusstsein bezüglich des Konsums zu kreieren. Foteini Setaki und Panos Sakkas: „Gesellschaftliche Aufklärung war die primäre Motivation für uns. Wir wollten vermitteln, dass vorhandene Rohstoffe besser genutzt werden können. Als wir 2015 anfingen, wurde das Problem des Plastikmülls bereits diskutiert, aber es gab seinerzeit wenige Lösungsansätze. Wir waren daher der Meinung, dass wir die Menschen über das Problem aufklären müssen, indem wir bessere Möglichkeiten aufweisen, wie das Material verwertet werden kann.“

Um genau diesen Ansatz zu verfolgen, sind ihre Produkte immer Teil eines sozialen Projektes, wozu sie mit Städten, Kommunen oder anderen öffentlichen Institutionen zusammenarbeiten. Zusammen mit Coca-Cola haben sie das Zero Waste Lab in ihrem Heimatland in Thessaloniki eröffnet. Hier waren die Bürger eingeladen, ihren eigenen Plastikmüll mitzubringen und etwas über die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft zu lernen. Natürlich bekamen sie auch die Möglichkeit, die neuen Möbel der Stadt aktiv mitzudesignen.

Foteini Setaki und Panos Sakkas: „Uns fiel auf, dass alle Besucher davon begeistert waren, den Produktionsprozess transparent zu erleben. Denn jeder redet über Recycling, aber in der Öffentlichkeit wissen wir oft nicht, was passiert, wenn wir den Plastikmüll in der Tonne entsorgen. Wir konnten sehen, dass die gleichen Leute immer wieder kamen und ihre Familien und Freunde mitbrachten, um ihnen zu zeigen, was wir im Labor machen. Es war herzerwärmend, da einige Schulkinder nach dem Schulbesuch am Wochenende zurückkamen, um es ihren Eltern zu zeigen. Es war so schön zu sehen, wie inspiriert die Leute waren, da sie uns so viele tolle Ideen für zukünftige Projekte gegeben haben.“ Ganz im Sinne eines geschlossenen Kreislaufs haben die Besucher des Labs die beiden Architekten mit ihren Ideen auch für ihre zukünftigen Projekte inspiriert.

Project Coca-Cola in Greece
Project Coca-Cola in Greece
Project Coca-Cola in Greece