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Maya Wasowicz
Angst zu haben ist Teil des Verlierens.

Maya Wasowicz

BIRKENSTORY #25

Maya Wasowicz – Karate-Kämpferin und Ausnahme-Athletin

Nach Meinung ihres Trainers zählt Maya Wasowicz zu den zehn besten Karate-Kämpferinnen der Welt. Als die gebürtige Polin mit 11 Jahren nach New York kam, sprach sie kein Wort Englisch. Ihre Sportleidenschaft führte sie zum Karate – hier konnte sie sich perfekt ausdrücken. Wir sprachen mit der panamerikanischen Meisterin und WM-Dritten über ihren besonderen Weg und warum die 27-jährige Athletin bei Siegerehrungen gerne BIRKENSTOCKs trägt.

Von Polen nach New York

Ihre Leidenschaft für Sport brachte sie aus Polen mit. Als Kind spielte sie den ganzen Sommer über Fußball, ging schwimmen oder erfand ihre eigenen Spiele. Doch als sie mit 11 Jahren nach New York kam, war plötzlich alles anders. „Ich erinnere mich an meinen ersten Eindruck: wir überquerten die Williamsburg-Brücke und auf halbem Wege sagte mein Vater plötzlich ,Schau nach rechts’ - und ich erblickte die Skyline von New York. Ich war überwältigt. Das Nächste, an was ich mich erinnere, war eine Ratte in der U-Bahn", sagt sie lachend.

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Karate als universelle Sprache

Die ersten Monate waren schwer für das junge Mädchen. Sie saß in der Schule, verstand aber kein Wort. Der Zufall führt sie zu einer Karateschule. Nach einer kurzen Probestunde war Maya klar, dass dies ihr künftiger Weg sein würde. Die Tatsache, dass sie die Sprache noch nicht konnte, spielte eine entscheidende Rolle: „Da musste ich kein Englisch sprechen, ich folgte einfach den Bewegungen des Lehrers“, erzählt Maya.

Ein Dickkopf findet seinen Weg

Ihr Trainer Luis Roja begleitet sie bis heute und sagt: „Maya war von Beginn an ein starker Charakter. Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, zog sie es durch.“ Diesem Ehrgeiz verdankte sie ihre erste Junioren-Bronzemedaille bei den Panamerikanischen Meisterschaften und einen Platz in der US-Junioren-Nationalmannschaft. Mit 18 kam sie in die Senioren-Nationalmannschaft, mit der sie bei der WM 2016 die Bronzemedaille holte. „Der Druck war immens, weil ich die Schlusskämpferin war. Ich musste gewinnen“, erzählt Maya und präsentiert das entscheidende Foto aus dem Finale.

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Mayas Philosophie

„Angst zu haben ist Teil des Verlierens“, sagt Maya. Für sie ist Kämpfen vor allem Spaß; sie mag es, zu schlagen und geschlagen zu werden. „Es ist viel Strategie – wie beim Schach. Du musst vorausschauen und schnell sein. Du liest die Gegnerin, denkst an den nächsten Zug, bevor sie es macht“, erklärt sie. Karate hat ihr mentale Stärke und Selbstvertrauen gebracht und viel über sich selbst gelehrt.

Diesen Lebensweg möchte sie auch den Kindern am Dojo, ihrer Trainingsstätte, beibringen. „Neben dem Training möchte ich ihnen vor allem vermitteln, sich selbst zu sein. Sie sollen große Träume haben. Und wissen, dass sie alles erreichen können, wenn sie hart arbeiten.“

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Mit BIRKENSTOCK zur Siegerehrung

Maya litt seit Jahren an einer schmerzhaften Reizung der Fußsohle. Als sie die BIRKENSTOCKs einer Freundin anprobierte, war sie begeistert: „Diese Unterstützung des Fußgewölbes fühlte sich einfach unglaublich an!“ Seit damals trägt sie BIRKENSTOCKs, auch wenn es ihre Freunde belustigt. „Beim Sport müssen meine Füße ständig abfedern. Das ermüdet sie, und die BIRKENSTOCKs geben ihnen den nötigen Halt. Sie sind einfach sehr bequem.“

Doch nicht überall kamen ihre BIRKENSTOCKs gut an. Als sie nach einem Wettkampf keine Schuhe mit dabei hatte, ging sie mit ihren Sandalen zur Siegerehrung und sorgte für Irritation – auch bei ihrem Trainer. „Seither bin ich das Mädchen mit den BIRKENSTOCKs auf dem Podium“, sagt sie lachend und fügt hinzu: „Doch jetzt sind sie Teil meines Stils.“

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Das ganz große Ziel: die olympischen Spiele 2021

Maya hat sich viele sportliche Träume erfüllt, wie ihre gut 60 Medaillen auf beeindruckende Weise bezeugen. Ihr größter Erfolg war die Teilnahme an den Panamerikanischen Meisterschaften. „Doch es gibt noch einen größeren Traum“, erzählt sie lächelnd, „die Teilnahme an der Olympiade in Tokio“.

Diesem Ziel hat Maya alles untergeordnet, denn 2021 wird Karate zum ersten Mal olympische Disziplin sein. „Das ist weit mehr als eine normale Olympiateilnahme: Man vertritt seine Sportart zum allerersten Mal, als allererste Person. Das ist der Traum eines jeden Athleten.“

Ob sie auch dort das Podium in Birkenstock betreten würde, lässt sie offen…

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