Skip Button
Das Produkt wurde erfolgreich zum Warenkorb hinzugefügt!

"Das ist nicht einfach nur eine Arbeit. Es ist ein Lebensstil."

"Das ist nicht einfach nur eine Arbeit. Es ist ein Lebensstil."

Shalene McCollum

Shalene McCollum

BIRKENSTORY #20 Shalene McCollum – Fischerin aus Leidenschaft BIRKENSTORY #20 Shalene McCollum – Fischerin aus Leidenschaft

Petersburg ist wunderschön. Wenn es nach Shalene McCollum geht, ist dieser kleine Ort in Alaska der beste Platz zum Leben. Schon Shalenes Großmutter war Berufsfischerin, und wie alle Frauen in der Familie hat sie das Fischen im Blut. Sie liebt das Leben nach den Gezeiten, auch wenn ein Arbeitstag oft 15 Stunden dauert. Bei unserem Besuch sprachen wir über Familie und Nachhaltigkeit – und wie sie mit fischen zu ihren ersten Birkenstocks kam.

Petersburg ist wunderschön. Wenn es nach Shalene McCollum geht, ist dieser kleine Ort in Alaska der beste Platz zum Leben. Schon Shalenes Großmutter war Berufsfischerin, und wie alle Frauen in der Familie hat sie das Fischen im Blut. Sie liebt das Leben nach den Gezeiten, auch wenn ein Arbeitstag oft 15 Stunden dauert. Bei unserem Besuch sprachen wir über Familie und Nachhaltigkeit – und wie sie mit fischen zu ihren ersten Birkenstocks kam.

Ein Ort der Geborgenheit Ein Ort der Geborgenheit

Shalene wuchs in Alaskas Hauptstadt Juneau auf, im Alter von 20 Jahren zog sie der Liebe wegen in das sehr kleine Städtchen Petersburg. Shalene schätzt das langsame Tempo dieses Ortes und die Offenheit seiner Bewohner. „Hier in Petersburg schließt niemand die Haustüre ab“, sagt sie lächelnd.

Die Frauen in Shalenes Familie sind seit Generationen kommerzielle Fischer, „…angefangen bei meiner Großmutter“, erklärt sie uns. Natürlich ist auch ihr Ehemann Kent Fischer. „Und ich ziehe gerade schon die nächste Generation von Fischern groß.“ Damit meint Shalene ihre beiden Kinder Stellan und Mattea.

Shalene wuchs in Alaskas Hauptstadt Juneau auf, im Alter von 20 Jahren zog sie der Liebe wegen in das sehr kleine Städtchen Petersburg. Shalene schätzt das langsame Tempo dieses Ortes und die Offenheit seiner Bewohner. „Hier in Petersburg schließt niemand die Haustüre ab“, sagt sie lächelnd.

Die Frauen in Shalenes Familie sind seit Generationen kommerzielle Fischer, „…angefangen bei meiner Großmutter“, erklärt sie uns. Natürlich ist auch ihr Ehemann Kent Fischer. „Und ich ziehe gerade schon die nächste Generation von Fischern groß.“ Damit meint Shalene ihre beiden Kinder Stellan und Mattea.

Respekt vor Ressourcen Respekt vor Ressourcen

Bei ihrer Arbeit ist es Shalene und ihrem Mann wichtig, die Fischbestände zu schonen. „Ein guter Fischer wird immer darauf achten, nachhaltig zu fischen“, betont Shalene. Sie weiß, dass es nicht nur für ihre Familie wichtig ist, sondern für alle Generationen, die nach ihr kommen. „Ob Familie oder Gemeinschaft – alle hängen von der Fischerei ab. Ohne Nachhaltigkeit würde es in wenigen Jahren keine Fische mehr geben“, erklärt uns Shalene überzeugt.

Bei ihrer Arbeit ist es Shalene und ihrem Mann wichtig, die Fischbestände zu schonen. „Ein guter Fischer wird immer darauf achten, nachhaltig zu fischen“, betont Shalene. Sie weiß, dass es nicht nur für ihre Familie wichtig ist, sondern für alle Generationen, die nach ihr kommen. „Ob Familie oder Gemeinschaft – alle hängen von der Fischerei ab. Ohne Nachhaltigkeit würde es in wenigen Jahren keine Fische mehr geben“, erklärt uns Shalene überzeugt.

20 Tonnen – oder: Der frühe Vogel fängt den Wurm 20 Tonnen – oder: Der frühe Vogel fängt den Wurm

Shalenes typischer Arbeitstag beginnt um 4 Uhr morgens. Gegen 6 Uhr wird bereits das Netz ausgeworfen. Für das Fischen bleiben dann etwa 15 Stunden Zeit – und dabei können 1000 Sachen schief gehen. Wie im Sommer 2017, als die Familie einen ihrer aufregendsten Momente erlebte. Völlig überraschend war ein unglaublicher Schwarm von Lachsen ins Netz gegangen. Sein Gewicht war so groß, dass es das Boot fast zum Kentern gebracht hätte. „Ich dachte nur daran, meine Kinder in Sicherheit zu bekommen“, erzählt Shalene aufgeregt. Erst als ihr Mann einige Seile gekappt hatte, richtete sich das Boot wieder auf. Nicht nur die Familie war gerettet, sondern auch ein Großteil des Fangs – mit immer noch 20 Tonnen Gewicht.

Shalenes typischer Arbeitstag beginnt um 4 Uhr morgens. Gegen 6 Uhr wird bereits das Netz ausgeworfen. Für das Fischen bleiben dann etwa 15 Stunden Zeit – und dabei können 1000 Sachen schief gehen. Wie im Sommer 2017, als die Familie einen ihrer aufregendsten Momente erlebte. Völlig überraschend war ein unglaublicher Schwarm von Lachsen ins Netz gegangen. Sein Gewicht war so groß, dass es das Boot fast zum Kentern gebracht hätte. „Ich dachte nur daran, meine Kinder in Sicherheit zu bekommen“, erzählt Shalene aufgeregt. Erst als ihr Mann einige Seile gekappt hatte, richtete sich das Boot wieder auf. Nicht nur die Familie war gerettet, sondern auch ein Großteil des Fangs – mit immer noch 20 Tonnen Gewicht.

Die Ruhe nach dem Sturm Die Ruhe nach dem Sturm

So viel Freude ihr die Arbeit bereitet, so froh ist Shalene auch, wenn sie nach einem langen Arbeitstag endlich die nasse Arbeitskleidung ablegen kann. Der schönste Augenblick ist, wenn sie die schweren Gummistiefel auszieht und in ihre Birkenstocks schlüpft. „Meine Füße freuen sich, wenn sie nach so einem langen Tag an Deck endlich wieder atmen können“, lacht sie.

So viel Freude ihr die Arbeit bereitet, so froh ist Shalene auch, wenn sie nach einem langen Arbeitstag endlich die nasse Arbeitskleidung ablegen kann. Der schönste Augenblick ist, wenn sie die schweren Gummistiefel auszieht und in ihre Birkenstocks schlüpft. „Meine Füße freuen sich, wenn sie nach so einem langen Tag an Deck endlich wieder atmen können“, lacht sie.

Fische und Schuhe Fische und Schuhe

Mit Birkenstock kam Shalene schon früh in Kontakt. „Es gab bei uns ein Schuhgeschäft, das Birkenstock führte. Schon mit 15 wollte ich mir ein Paar kaufen, leider hatte ich kein Geld“, erzählt sie lachend. Die logische Konsequenz: sie ging fischen, um sich das Geld für ihr erstes Paar Birkenstock zu verdienen. Heute werden die Sandalen von fast allen Petersburgern getragen. „Hier sehe ich eigentlich nur Gummistiefel oder Birkenstocks“, sagt Shalene schmunzelnd.

Mit Birkenstock kam Shalene schon früh in Kontakt. „Es gab bei uns ein Schuhgeschäft, das Birkenstock führte. Schon mit 15 wollte ich mir ein Paar kaufen, leider hatte ich kein Geld“, erzählt sie lachend. Die logische Konsequenz: sie ging fischen, um sich das Geld für ihr erstes Paar Birkenstock zu verdienen. Heute werden die Sandalen von fast allen Petersburgern getragen. „Hier sehe ich eigentlich nur Gummistiefel oder Birkenstocks“, sagt Shalene schmunzelnd.

Das Rezept der Zufriedenheit Das Rezept der Zufriedenheit

Shalene McCollum braucht nicht viel, um glücklich zu sein. Sie setzt auf Ehrlichkeit und liebt die einfachen Dinge. Dabei sind ihr die Familie und die tägliche Erfahrung mit der Natur am wichtigsten: „Es gefällt mir, hinauszugehen und Blaubeeren von den Büschen zu pflücken – ja, mir gefällt die Einfachheit. Ich habe ein erfülltes Leben.“

Shalene McCollum braucht nicht viel, um glücklich zu sein. Sie setzt auf Ehrlichkeit und liebt die einfachen Dinge. Dabei sind ihr die Familie und die tägliche Erfahrung mit der Natur am wichtigsten: „Es gefällt mir, hinauszugehen und Blaubeeren von den Büschen zu pflücken – ja, mir gefällt die Einfachheit. Ich habe ein erfülltes Leben.“

Weitere BIRKENSTORIES Weitere BIRKENSTORIES